trndmsk Future Stars #40: Kahl & Kæmena – Kolibri


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Die 40. Ausgabe unserer Future Stars-Serie trägt den Titel „Kolibri“ und kommt von Kahl & Kæmena.

trndmsk: Was hat Euch dazu bewogen, ein neues Liveset aufzunehmen?

Kahl & Kæmena: Es war schon lange geplant, ein Liveset für Euch aufzunehmen. Allerdings haben immer wieder Faktoren dafür gesorgt, dass es im Endeffekt drei Monate gedauert hatte, bis wir uns vollends auf die Vorbereitungen des Podcasts einlassen konnten. Wir sind also super froh, dass es jetzt geklappt hat und wir die Möglichkeit bekommen haben.

Wann und in welchem Umfeld ist das Set entstanden?

Das Set wurde letzte Woche zuhause bei Tronje im Prenzlauer Berg aufgenommen. Wir mögen einfach die gemütliche Atmosphäre in seinem Zimmer. Seit nun mehr als vier Jahren musizieren und proben wir dort gemeinsam. Dort können wir uns alle Zeit der Welt nehmen, Tracks sondieren und dann die Reise starten, wann wir wollen.

Worauf habt Ihr bei diesem Liveset besonders viel Wert gelegt? Wie ist es aufgebaut?

Uns war es wichtig, einen Podcast zu kreieren, der dieses Mal vom Sound näher an unsere Livesets im Club kommt. Unseren letzten Podcast für den Klunkerkranich hatten wir mit Moritz Ebert aufgenommen. Er ist ein wirklich toller Cello-Spieler. Die Symbiose, die daraus entstanden ist, unterscheidet sich jedoch schon von unserem Clubsound. Daher wollten wir für trndmsk etwas Charakteristisches für Kahl & Kaemena bieten.

Gibt es einen absoluten Lieblingstrack im Set von Euch?

Wir stehen unheimlich auf das Intro von Lopal, welches wir für unser Set wesentlich langsamer laufen lassen haben, da wir so den Eindruck haben, dass der Track noch mehr Groove bekommt. Ansonsten versteckt sich im Set noch ein Track von O/Y, welcher bald auf Drosssel erscheinen wird. Wir denken, wer den Stil von O/Y kennt, wird schnell diese fantastische Nummer aus dem Set raushören.

Was wollt Ihr in Euren Musikleben noch erreichen?

Wir sind seit Ende letzten Jahres dabei mit den Jungs von Brigade Tracks zu produzieren, was unheimlich viel Spaß und Freude bereitet. Die beiden vom Kellerlabel sind wirklich begnadete Musiker und mittlerweile auch Freunde geworden. Das passt nicht nur musikalisch, sondern auch menschlich, Wenn am Ende dann vielleicht noch eine gemeinsame kleine, aber feine EP entstehen würde, wären wir natürlich überglücklich. Aber das steht noch in den Sternen. Ansonsten haben wir Lust auch weiterhin außerhalb Deutschlands zu spielen. Das sind immer super spannende Erfahrungen. Aber auch München, Hamburg oder Köln sind interessant. Insgesamt lieben wir es – glaube ich – einfach live zu spielen – egal wo.

Welche Gigs oder Produktionen stehen bald an?

Neben eigenen Tracks werden wir wahrscheinlich noch zwei, drei Podcast dieses Jahr herausbringen. Der Fokus liegt jedoch klar auf unseren Outdoor-Gigs. Mit unserer fernab-Crew werden wir dieses Jahr wieder auf der Fusion & dem Bucht der Träumer Festival zu finden sein. Dort basteln wir jeweils eine Stage und werden diese natürlich auch bespielen. Ansonsten sind wir schon ganz gespannt auf das MoynMoyn Festival, wo wir dieses Jahr das erste Mal dabei sein werden. Und nicht zu vergessen das tolle Katzensprung Festival, was uns nun bereits zum dritten Mal eingeladen hat und uns wirklich super unterstützt über die Jahre.

An welchen Projekten arbeitet Ihr gerade?

Neben der Musik sind wir fleißig in unserem Kollektiv fernab tätig. Sprich: Es wird dieses Jahr bestimmt noch die ein oder andere Sause in Berlin folgen. Ansonsten setzt sich Christian aus der Ferne gerade dafür ein, dass sein Heimatclub Scandale Le Locale Fatale in Cottbus erhalten bleibt. Dort hat er seine ersten elektronischen Schritte gemacht und dieser Club ist eine wichtige Kreativstätte für die dortige Feierkultur, die dringend bestehen bleiben muss.

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(MP3, 320 kBit/s, 1:03:24 Min., 145,2 MB)