Goodbye Romy S. – das fulminante Closing-Set von Philipp Werner


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Foto: Dennis Scholz

„Patze, der Booker und die gute Seele der Romy S. hat mich schon die letzten Jahre immer wieder als Support-Act gebucht“, erzählt Philipp Werner. Im letzten Jahr habe er dann monatlich dort gespielt: „Ich bin dann zu sowas wie Patzes DJs des Vertrauens geworden. Als ich davon gehört habe, dass die Romy schließt, war ich natürlich erstmal traurig, aber auch stolz, dass ich das Opening des Closings spielen durfte.“ Da er schon mehrmals für Karotte aufgewärmt hatte, wusste er, dass sie sich musikalisch nicht in die Quere kommen und er Karotte nichts „wegspielen“ würde. „Weil ich ziemlich penibel bin, was die Ordnung auf meinen USB-Sticks angeht. Ich habe mich auch nicht besonders vorbereitet, sondern nur noch ein paar alte Tracks rausgesucht, die ich schon lange nicht mehr gespielt habe und die ich – ganz egoistisch – gerne mal wieder im Club hören wollte.“

Jedes Mal Gänsehaut

Dass die Romy S. an diesem Abend aus allen Nähte platzen würde, war ihm klar, „aber dass der Dancefloor vor 24 Uhr voll ist, hat mich selbst überrascht. Dementsprechend habe ich dann auch relativ schnell angezogen und die Leute sind wunderbar mitgegangen und ab 00:30 Uhr eigentlich konstant ausgerastet, egal ob der Track nun etwas strammer oder ruhiger war. Das wird mir auf jeden Fall im Gedächtnis bleiben und hat die Messlatte hochgesetzt.“ Der Track, der die Stimmung am meisten angeheizt habe, sei Gucci Vumps Remix zu „Iron“ von Woodkid gewesen. „Beim Tiga-Remix für „I can change“ von LCD Soundsystem war auch Ausnahmezustand. Diesen Track spiele ich seit Jahren regelmäßig und ich bekomme trotzdem jedes Mal noch Gänsehaut, wenn ich ihn höre.“ Sonst feiert er als großer Innervisions-Fan der ersten Stunde zurzeit zwei Tracks der aktuellen „Secret Weapons“ EP hart ab: „Cries“ von Glowal und „Vetiver“ von Denis Horvat. „Auch wenn schon ein paar Monate auf dem Buckel, spiele ich außerdem immer noch gerne „Owami“ von Collé. Auch hier immer noch Gänsehaut und für mich der Track des Jahres 2018.“

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