Südamerikanischer Anfang und ein Ende voller Klassiker – der Heimlich-Podcast von Vincent Gericke


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„Das Set habe ich vor knapp einem Monat in meiner Heimat Düsseldorf aufgenommen“, sagt Vincent Gericke über seinen Mix für Heimlich Musik. „Ich habe bis spät in die Nacht mit der Tracklist rumgetüftelt.“ Es sei ein ziemliches Durcheinander gewesen, da der Produzent sehr verschiedene, dennoch wunderschöne Tracks benutzen wollte: „Und daher ist eine Geschichte entstanden, die südamerikanisch anfängt und gegen Ende plötzlich mit alten Klassikern wie The Beatles und Pink Floyd ausklingt.“ Da seine letzten Podcasts alle ein wenig schneller waren als sein übliches Tempo, wollte er dieses Mal einen besonders entspannten und langsamen Mix kreieren. „Vor knapp eineinhalb Jahren bin ich auf den Mix „Journey Down The Rabbit Hole“ von leschueft gestoßen und seit dem auch die Gründung und Entwicklung von dem wunderbaren Downtempo Kollektiv Heimlich enthusiastisch mitverfolgt“, sagt Gericke über die Plattform.

Füreinander geschaffen

Da er es diesmal entspannter angegangen ist, hat er frei nach seinem Gefühl entschieden und Tracks ausgewählt, die ihn besonders bewegen: „Ich bin sehr dankbar an alle Künstler, die diese wunderschöne Musik kreiert haben.“ Einen Track herauszupicken, fällt ihm sehr schwer, „da ich jeden Track für sich besonders finde, seien es ältere Produktionen wie zu Beispiel „Colibria“ von Nicola Cruz oder auch aktuelle Kollaborationen wie „From the Beginning“ von Lonely Ulf & Just Emma.“ Er versucht, sich in seinen DJ-Sets eher selten zu wiederholen, aber in letzter Zeit spielt er unheimlich gerne Tunnelvisions‘ Nummer „Tanami“ in Kombination mit Jan Hammers Stück „Crockett’s Theme“ im Edit von Yør Kultura. „Wenn man den Pitch anpasst, sind die Tracks wie füreinander geschaffen und zerschmelzen perfekt. Die Kombination habe ich schon in meinem Podcast für die sound(ge)cloud-Reihe gegen Ende gespielt. Ansonsten ist „Russwans“ von Nikita Great zurzeit auch immer noch einer meiner Favoriten.“

Tracklist:

01. Los Hermanos Berbel – Rogativa de Loncomeo (Vincent Gericke Edit)
02. Nicola Cruz – Colibria (Ninze & Thomash Remix)
03. Nicola Cruz – Colibria
04. Derrok – Duenos de la cima son (Rodrigo Gallardo Remix)
05. Lonely Ulf & Just Emma – From the Beginning
06. Gama – Sagitta
07. A&N – Nubian Village
08. Sahalé & Samarana – Ntaolo
09. Holed of MoM – Ambrosia
10. Radiohead – I Will (Santi & Togce Remix)
11. The Beatles – Because (Diederdas Rework)
12. Niklaus Katzorke – Curse (Narcos vs. Cops Boogie)
13. Pink Floyd – Shine On You Crazy Diamond (Kakes Reinterpretation)