„Es blieb die ganzen dreieinhalb Stunden gerammelt voll“ – der Wilde-Möhre-Mitschnitt von Casimir von Oettingen und Electronic Elephant


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„Der Max alias Electronic Elephant und ich sind schon seit einiger Zeit zusammen unterwegs und spielen in vielen Clubs Berlins und auch auf verschiedensten Festivals“, erzählt uns Casimir von Oettingen. Beide Musiker sind zudem Teil der Station Endlos – ein Club in Halle an der Saale und eine Crew, die Festivals mit wunderschönen Floors und sau guter Laune bestückt. „Zum Wilde Möhre Festival kamen wir über gute Freunde aus Hamburg – die Jungs von der Familylove -, die dort einen kleinen Showcase feierten, bei dem wir eingeladen wurden – zusammen mit Ben Boehmer und Blech & Trommel.“

„Die Leute sind mega ausgerastet“

Die Stimmung vor Ort sei der Wahnsinn gewesen. „Vor allem, wenn man berücksichtigt, dass die Soundsysteme in der Nacht leider auf ein Minimales gedrückt wurden“, so von Oettingen. „Wir haben unsere komplette Monitor-Anlage nach vorne gedreht und getan, was wir konnten. Trotz des fehlenden drückenden Basses im Bauch sind die Leute mega ausgerastet und es blieb einfach volle dreieinhalb Stunden gerammelt voll.“ Das sei das schönste Feedback, das man als DJ kriegen könne. Die Tracks für ihren gemeinsamen Gig standen – eigentlich so wie immer – im Vornherein nicht fest: „Max und ich sind mittlerweile so gut eingespielt, dass wir uns komplett vertrauen und es mögen, auch ab und an mal überrascht zu werden mit etwas neuem witzigem – z. B. der Nightrider-Remix ab Minute 56.“ Einer ihrer absoluten Evergreens ist derzeit „Interstellar“ von Paolo Mojo. „Den neuen Knaller von unserem Homie Tony Casanova – „End Of The Game“ – spielen wir gerade auch fast bei jeder Party mit rein. Ein Hammerteil!“ Als dritten Favorit haben sie „Slow Train“ von Carbon auserkoren. „Ein knackiges Ding, das einfach nicht los lässt“, meint von Oettingen. „Am 2. September spielen wir als Resis zusammen beim Bordel Des Arts Open Air in der Else in Berlin. Für mich geht es am 8. September mal wieder ins Watergate zur Tryland“, blickt von Oettingen voraus, der demnächst auch in Paris und im russischen St. Petersburg spielen wird.

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