Ein absolut atemberaubendes Stück musikalischen Ausdrucks – die „Syndikat“ EP von Lucas Tesoin


syndikat

„Ich habe mal wieder ein paar Lieder produziert und sie an ein paar Leute geschickt, um mir ein bisschen Feedback zu holen“, erinnert sich Lucas Tesoin zu seinen Werken „Syndikat“, „Consortio“ und „Orda“. Unter den Auserwählten zählten Lukas Meunier und Thomas Maschitzke: „Meine Freunde und Kollegen von Suspekt Records. Und dann kam eins zum anderen.“ Die beiden Labelbetreiber waren von den Tracks angetan. „Und so entstand die konkrete Idee für die EP auf ihrem Label“, erklärt der junge Musiker. Eine Antwort auf die Frage, wo er sich die notwendige Inspiration für die drei Stücke holte, fällt ihm schwer: „Das ist eine schwierige Frage für mich. Umso mehr neue Eindrücke ich sammle, desto mehr inspiriert mich das. Ob es Reisen, Feiern oder Auflegen ist, spielt dabei keine Rolle.“ Vor allem wenn er sich länger als einen Tag von seinem Studio entfernt habe, habe er das Gefühl, besonders inspiriert zu sein. „In letzter Zeit war ich beruflich viel auf Reisen und habe mein Studio nur selten gesehen. Vermutlich war das die größte Inspirationsquelle. Zusammen mit ein paar Clubnächten würde ich sagen“, so der Berliner. Die Originale sind also bei ihm zu Hause im Studio entstanden. „Am wunderschönen Müggelsee. Ich kann mir keinen besseren Ort zum Produzieren vorstellen.“

Breiter und breiter

Lukas Meunier, einer der Mitbegründer von Suspekt Records, kennt Tesoin schon länger: „Ich habe mehr oder weniger die Entstehung des Labels mitbekommen. Vorher hat er mich auf Partys gebucht, oder wir haben zusammen bei unseren Freunden von Draußen ist’s Schöner gefeiert.“ Als es Suspekt Records dann gab, kam zuerst ein Podcast von ihm, gefolgt von einer festen Labelzugehörigkeit, ein paar Showcases und einen Freetrack sowie die jetzige EP. Passende Remixe steuerten der Dresdner Talul und das Produzenten-Gespann BAAL aus Berlin bei. „Um ehrlich zu sein haben uns die Jungs von Suspekt gefragt, ob wir für das Label einen Remix machen wollen – und weil wir die Jungs, und was sie machen, sehr cool finden, haben wir einfach zugesagt“, so BAAL, das den Remix im Friedrichshainer Studio entwarf. Der Track sei auch sehr eingängig und dann wäre das klar gewesen. „Wir haben viel mit der Hauptmelodie im Break gespielt und sie breiter und breiter gemacht. Dann aus einem reinen Zufall haben wir den Rhythmus verändert und der Grundrhythmus des Remix ward geschaffen. Von da an wurden weitere Elemente hinzugefügt.“ Passend zum Release findet am 1. September 2017 die Releaseparty im Ritter Butzke statt. Mit dabei: der Däne Noir und das Stil vor Talent-Duo Channel X.

Das ein oder andere Projekt

„Ich bin kein Mensch mit großen Plänen“, stellt der Berliner klar, „ich habe schon wieder neue Musik gemacht und werde sie wie gewohnt an meine Leute verschicken – und dann sehe ich mal weiter. Vermutlich werde ich irgendwann die nächste Veröffentlichung einleiten.“ Immer, wenn er Zeit und den Kopf dafür hat, produziert er Musik: „Zusammenarbeiten sind aber erstmal keine geplant. Es wird bestimmt noch das ein oder andere Projekt in Zukunft geben.“

Die EP ist ab dem 31. August 2017 über Beatport, Itunes, Amazon, Juno, Traxsource und Google Play erhältlich.

Tracklist:

01. Lucas Tesoin – Syndikat
02. Lucas Tesoin – Syndikat (BAAL Remix)
03. Lucas Tesoin – Consortio
04. Lucas Tesoin – Orda
05. Lucas Tesoin – Orda (Talul Remix)