Voller Flow und Dramaturgie – der MUKKE-Podcast von Mitja&Daniel Mes


mitjadanielmes

„Im Prinzip sind wir ständig damit beschäftigt, unser Liveset zu verändern und weiterzuentwickeln“, gesteht das Duo Mitja&Daniel Mes. Wenn man anfange, die Sessions aufzunehmen, um sich selbst zuzuhören, dann werde man schnell auf den Boden der Tatsachen geholt. „Mag sein, dass der ein oder andere Drop ganz gut gelungen ist, aber der Klang ist zeitweise totaler Murks. Also wieder ran, Einstellungen verbessern und nochmal.“ Das machen wir seit nun fast vier Jahren. Für das Schwesterlabel von Katermukke, MUKKE, fertigten sie vor einigen Wochen einen Podcast an: „Einige Themen aus dem Set sind schon sehr alt. Mehr oder weniger kommen diese Melodien und Basslines aus unseren Schlafzimmern, in denen wir angefangen haben Beats zu basteln.“ Mittlerweile haben sie sich ein professionelles Studio eingerichtet, in dem sie natürlich viel exakter arbeiten können und schneller zum Ziel kommen.

Auf’s Mixen kommt’s drauf an

„Neben dem Flow und der Dramaturgie ist es uns besonderes wichtig, dass es einfach gut klingt. Lautstärke ist zwar wichtig in dem Genre, aber wenn das Ganze nicht gut gemischt ist, kann das ganze Hörerlebnis völlig den Bach runter gehen“, so das Gespann. Nichts sei schlimmer als schlechter Sound, der „dann auch noch viel zu laut ist. Folge ist, die Tanzfläche leert sich, egal wie fett die Bassline wäre oder wie ergreifend ein Synth sein könnte.“ Einen Lieblingstrack aus dem Mixtape auszuwählen, fällt ihnen schwer: „Wir haben festgestellt, dass es sehr von der Stimmung abhängt. Wenn wir uns für einen Track entscheiden müssten, wäre das wohl momentan „Lucidity“, weil selbst wir den Song immer wieder neu entdecken.“ Sonst haben die beiden Musiker gerade zwei Synthesizer bestellt: „Damit werden wir uns erstmal in Ruhe im Studio einschließen. Parallel arbeiten wir an der nächsten EP.“