Ob Vinyl oder digital, egal – das Klangextase-Set „Balter Blendings“ von Philipp Fein


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Foto: Niels Freidel

Zu Hause in seinem Studio hat Philipp Fein sein neuestes Set zusammengestellt: „Balter Blendings“. „In meinem Studio fühle ich mich sehr wohl, und von dort aus arbeite ich auch den lieben langen Tag“, erklärt der DJ und Labelgründer von Feines Tier. Mit dem Künstlerbooking, ihren Veranstaltungen sowie den Labels Feines Tier und Ancient Future Now sei immer einiges los: „Langeweile kommt fast nie auf.“ Den Mix nahm er für das Projekt Klangextase auf: „Vor ein paar Wochen kam die Anfrage, und ich habe gerne zugesagt. Der Kontakt zu Klangextase bestehe seit geraumer Zeit: „Und jetzt hatte es endlich zeitlich gepasst.“

Ein fünf Jahre alter Lieblingstrack

Als DJ habe er seinen Scanner ständig laufen und so sammle er Tracks für die nächsten Mixes zusammen. „Ob Vinyl oder digital, egal! Ich höre eigentlich bei den meisten Tracks nach dreimal durchskippen, ob der Tune etwas für mich ist.“ Einen Lieblingstracks in einem Mixtape ist immer so eine Sache. „Kaum spricht man es aus, kommt schon wieder der nächste Lieblingstrack daher“, findet Fein. „Aber dieser hier ist schon ein bisschen älter – um genau zu sein fünf Jahre, aber ich hatte ihn noch nie auf einem Mix untergebracht. Dieses Mal war er nun fällig: „Senden Daha Guzel“ von Duman in der Dub-Version von Gadi Mitrani.“ Sonst spielt Fein aktuell gerne mindestens einen Track vom neuen Album des israelischen Produzenten Autarkic für Disco Halal, „V“ von Johannes Klingebiel (Mireia Records) und die Nummer „Seraphire“ von Genii , die im Herbst diesen Jahres auf Feines Tier erscheint.

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