Ein Faible für dicke Basslines und gerappte Phrasen – „Hypnotized“ von Steve Michael


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„Ich hatte schon länger die Idee, mit den Vocals einen Track zu machen, als ich sie in meiner Sample Library gefunden hatte“, verrät Steve Michael über die Nummer „Hypnotized“. Er saß sehr lange daran, fand aber nicht wirklich den richtigen Flow, um den Track zu releasen: „Schlussendlich hatte ich mich an meinem ersten Release auf Klimperbox, „Nothing“, erinnert und dachte mir, ich könnte mich ein bisschen an ihr anlehnen. So entstanden dann die Beat und Klanggerüste, auf dem sich der Track aufbaut.“ Seine Inspirationen nimmt Michael generell aus Jackin-House-, 90-Deep-House- und kontemporären UK-House-Tracks – besonders die Drums: „Ich bin aber durch meine Jungend sehr von HipHop und Oldschool-Rap geprägt, also habe ich insofern einen Faible für dicke Basslines und eben gerappte Phrasen.“

Die ganze Sache ein bisschen auflockern

Entstanden ist die Nummer in seinem kleinen Studioeck in seiner Wohnung in Graz: „Dort produziere ich größten Teils meine Tracks zurzeit. Ich arbeite eigentlich mit einem Midi Keyboard, zwei Monitor-Boxen und Kopfhörern. Viel Platz für mehrere Synthesizer und weiterem Equipment gibt’s kaum, versuche ich aber sobald wie möglich wieder zu ändern.“ Das Werk bietet er über SoundCloud als Download an: „Ich habe den Track für das Label Klimperbox produziert, bei dem ich auch als A&R fungiere. Wir haben im letzten Jahr nur kaufbare Tracks veröffentlicht und nach Anregung einiger Bekannten dachten wir uns, es wäre eine gute Idee, mit einem Free Track die ganze Sache ein bisschen aufzulockern und mehr Engagement zu generieren.“ Sonst stehen beim Österreicher noch einige Releases und Kollaborationen auf dem Plan – wie ein Remix auf White Widow Records für Berlak, die vor kurzem eine EP von ihm veröffentlicht hatten: „Und noch ein paar Sachen, über die ich noch nicht sprechen kann. Tracks werden auf jedem Fall am laufenden Band produziert, so wie es die Zeit neben dem Auflegen und Studieren eben erlaubt.“