Die Geschichte der afrikanische House-Musik – der Watergate-Podcast von Hyenah


hyenah

Bevor Hyenah gemeinsam mit Culoe de Song in Bali spielte, nahm er nachmittags ein Set auf, das für den Watergate Club bestimmt war. „Die hatten dort tatsächlich ein angemessenes Studio dort und streamten die Radio-Shows mit einem richtigen Set-Up.“ Das nutze der Musiker gleich, um diesen neuen Podcast für die Berliner Institution aufzunehmen. „Man hört fast die sonnige Stimmung“, findet der Produzent, der stets mit Maske auftritt und bereits in trndmsks Future-Stars-Reihe vertreten ist.

Deep, lustig und emporhebend

Dass er für das Watergate ein Mix zusammenstellte, sei der Tatsache geschuldet, dass er seit einer Weile Bestandteil dessen Booking-Agentur ist: „Mit meinen zwei Partnern in crime, Dede und Floyd Lavine, veranstalte ich jeden Monat zweimal eine Nacht – Rise! Die Reihe fokussiert sich auf afrikanischen House, und wir sind wirklich glücklich, dass das Watergate die Party so pushed.“ Bisher waren Black Coffee, Culoe de Song, Pablo Fierro, Atjazz, Aquarius Heaven, Da Capo, Djeff Afrozila und noch einige mehr, zu denen sich im Oktober auch Osunlade gesellt. Mit dem vor zwei Monaten veröffentlichte Mixtape, wollte Hyenah eine Geschichte der afrikanischen House-Musik erzählen. Interessante Rhythmen seien ihm wichtig gewesen, die deep, lustig und emporhebend daherkommen sollen. „Ohne zu chessy rüberzukommen“, wie er anmerkt. Es ist also ein Podcast geworden, den man gerne im Sommer hört – auch wenn dieser für 2016 längst ad acta gelegt wurde zu.